“Papa, ich wünsche mir ein Pony!”, diesen Satz hören wohl viele Väter täglich. Kleine Mädchen gucken Ihre Väter mit verträumten Augen an und möchten gern ein Pony oder Pferd haben. Über die Pflege und die Zeit die so ein Pony in anspruch nimmt wissen Sie jedoch noch gar nichts. Pony´s und Pferde benötigen viel Platz um sich bewegen zu können. Man muss sich täglich um Sie kümmern. Außerdem musst man auch reiten können ud wissen wie man ein Pferd/ Pony pflegt, erklärt der Vater seiner kleinen Tochter. Doch das ist dem kleinem Mädchen egal, sie ist fest davon überzeugt, dass sie das alles schaffen wird. Und reiten kann man ja schließlich auch lernen. Nach langer Diskussion entscheidet sich der Vater für einen Reitkurs in der nahe geliegenen Reithalle. Diese Lösung ist zwar nicht ganz die, die sich ein kleines Mädchen verspricht, aber wenn sie dann erstmal reiten kann und den Umgang mit Pferden kennengelernt hat, wird sich ihr Papa wohl erbamen und ihr ein Pony/Pferd kaufen.
Der Grundkurs fürs Reiten ist nach 12 Wochen abgeschlossen und nun wäre es ja auch an der Zeit, dass der Vater seine Überlegung noch einmal überdenkt. Da der Vater sein kleines Mädchen für Ihre Mühungen belohnen will, ist er zu dem Entschluss gekommen seiner Tochter ein Pony zur Pflege anzubieten. Was bedeutet, dass sie sich um ein Pony eines anderen Besitzers kümmern muss. Und wenn sie diese Arbeit auch gut meistern wird, dann würde sein kleines Mädchen auch ein Pony oder ein Pferd bekommen. Das Mädchen freut sich zunächst darüber und startet optimistisch in die neue Aufgabe. Sie bemerkt schnell, dass es wirklich viel Zeit in Anspruch nimmt sich um ein Pflegepony zu kümmern. Aber ihr macht es Spaß und so denkt sie sich, dass sie schon einmal Anfangen kann alle nötigen Dinge für ihr eigenes Pferd zu sammeln. Da wären eigene Reitstiefel, eine neue Reitkappe eine Gerte, einen neuen Putzkasten und und und. Mit der Zeit bekommt das Mädchen die Utensilien zusammen und der Besitzer von ihrem Pflegepony ist sehr mit ihr zufrieden.
Das kleine Mädchen hat sich von ihrem Traum also nicht abbringen lassen und ist voller Enthusiasmus bei der Sache. Da sie bald Geburtstag hat, und der Vater viel Platz auf seinem Grundstück hat, schenkt er seiner Tochter zu ihrem Geburtstag ein Pferd. Reitstall und Wiese wurden in der Vorzeit schon gebaut und umzäunt. Das Mädchen kann ihr Glück kaum fassen, sie hat endlich ein eigenes Pferd und reiten kann sie in der zwischenzeit auch schon richtig gut. Nach nur ein paar Monaten ist sie sogar so gut, dass sie an Reittunieren teilnimmt und auch ab und zu den ersten Platz gewinnt. Der Vater ist überstolz auf seine kleine Tochter , sie hat sich durch die ganze Sache mit den Pferden weiterentwickelt und gelernt Verantwortung zu übernehmen. Dass seine Tochter das mit nur neun Jahren schaffen und durchziehen würde, hätte er nie für möglich gehalten. In dieser Geschichte gibt es also ein “Happy End”, doch nicht immer behalten Kinder ihre Freude an der Pflicht Verantwortug für so ein schönes aber auch anspruchvolles Tier zu übernehmen. Der Wunsch: “Papa, ich möchte ein Pony!”, sollte also erst einmal getestet werden, ob er denn wirklich so groß ist, wie die glitzernden Augen, aus denen der Wunsch spricht.